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Wohnen und
Leben in bester Tradition
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Wärmedämmung: |
| Werkstoff | Wärmeleitfähigkeit W/mK |
? mal größer als beim Holz |
| Holz | 0,13 | |
| HLZ Steine | 0,56 | 4,3 |
| Kalksandstein | 0,8 | 6,15 |
| Klinker | 0,96 | 7,4 |
| Beton | 2,1 | 16 |
| Eisen | 71 | 546 |
| Styropor | 0,04 | 0,3 |
Wie Sie der Tabelle entnehmen können hat eine 50 mm dicke Holzblockwand die gleiche Wärmeleitung wie eine 300 mm (6x dickere) Kalksandsteinwand! Natürlich wird niemand ein 50 mm Brett als Außenwandblockbohle bezeichnen. Holzhäuser besitzen daher schon von Natur aus eine wesentlich bessere Wärmeisolierung als konventionelle Bauten.
Anheizdauer ca. 1 Std. (Bei Betonfertigbauten ca. 6 -12 Std.) |
Der gleiche Effekt schützt natürlich im Sommer vor der Hitze. Die Wärme bleibt draußen und der Innenraum bleibt kühl. In der Nacht durch Lüften aufgenommene Kälte wird sogar durch die hohe Speicherfähigkeit des Holzes in den Balken gespeichert und am Tag langsam an den Innenraum abgegeben.
Auskühlzeit ca. 24 Std. (günstige Wärmespeicherung). |
| Werkstoff | Wärmespeicherfähigkeit J/kgK |
? mal größer als beim Holz |
| Holz | 2100 | |
| HLZ Steine | 1000 | 0,5 |
| Wasser | 4200 | 2 |
| Beton | 1000 | 0,5 |
| Eisen | 800 | 0,4 |
| Styropor | 1500 | 0,7 |
Aus der Tabelle oben können Sie entnehmen das Holz doppelt soviel Wärme in seinem inneren speichern kann wie Beton oder Mauerwerk. Erstaunlich die Ähnlichkeit von Eisen und Mauerwerk.
Die im Inneren eines Werkstoffes gespeicherte Wärme wird beim Abkühlen der Umgebung an diese abgegeben. Die Geschwindigkeit dieser Wärmeabgabe hängt natürlich von der Wärmeleitfähigkeit ab. Die hohe Speicherfähigkeit in Kombination mit der geringen Wärmeleitfähigkeit macht die Blockhauswände zu idealen Wärmespeichern.
Diffusionsoffen (Kein Kondenswasserstau) |
Einer der ganz wesentlichen Unterschiede eines Blockhauses zu konventioneller oder schlimmer noch Fertigbauweise ist die diffusionsoffene Bauweise.
Im modernen Wohnungsbau entstehen durch Feuchtigkeit in der Wand erhebliche Bauschäden. Als Gegenmaßnahme wird regelmäßiges gründliches Lüften empfohlen.
Wie kommt's?
Durch die starke Isolierung der Wände und der damit verbundenen wesentlich besseren Abdichtung des ganzen Hauses wird jeder Luftaustausch durch die Wände verhindert. Die Wände können daher einmal aufgenommene Feuchte nicht mehr austrocknen. Als einzige mögliche Maßnahme wird die Wand daher heutzutage auf der Innenseite mit einer Dampfsperre hermetisch verschlossen. Natürlich sollten Sie beim Aufhängen von Bildern vermeiden die Dampfsperre zu verletzen, da jetzt eingedrungene Feuchtigkeit garantiert nicht mehr austrocknen kann.
Um nun sicherzustellen das im Haus noch ein einigermaßen erträgliches Klima herrscht wird jetzt eine kontrollierte Lüftung eingebaut. Leise brummende Ventilatoren begleiten Sie durch Ihr neues Haus. Die Fenster sind verriegelt. Ach wie wird das schön. Selbstverständlich wird die Hausfrau die Lüftungskanäle auch regelmäßig gründlich wischen. Das geht ja sehr gut. Nur wenige sind länger als 5m und haben einen größeren Durchmesser als 15 cm. Die notwendigen Filteranlagen werden Sie sicher auch regelmäßig warten. So ist dann sichergestellt das in 10 Jahren, wenn der erste Ventilator bereits den zweiten Lagerschaden hatte (Schmutz im Gehäuse) durch Ihre neuen Filter und sauberen Kanäle nur bakteriologisch einwandfrei Luft strömen wird.
Utopie? Nein. Mit dem Argument Wärmerückgewinnung aus der verbrauchten Raumluft bietet heute nahezu jeder Fertighauslieferant seine Modelle entsprechend ausgerüstet an. Die Wärmeverluste durch Lüftung machen bei einem modernen Haus mehr als 30% aus. Daher ist die Frage nach der Wärmerückgewinnung sicher richtig. Aber ich habe 2 Jahre meines Lebens die Klimaanlagen in einer großen Fabrik gewartet. Sie können sich nicht vorstellen was für ein Dreck in diesen Anlagen entstanden ist.
Hygroskopizität (gleichmäßig hohe Luftfeuchtigkeit) |
Im Gegensatz zu Mauerwerk speichert Holz wie ein Schwamm in seinen Poren große Mengen von Wasser. Dies ist für das Raumklima eine wesentlicher Vorteil, da das Holz bei trockenem Raumklima diese Feuchtigkeit wieder an die Umgebung abgibt. Die Holzwände wirken also als natürlicher Regulator der Luftfeuchte. Sie wissen selbst wie unangenehm sich trockene Luft auf die Atemwege auswirkt.
Sorption (Bindung von Schadstoffen der Luft) |
Geruch (angenehmer Holzgeruch) |
| Hohe Oberflächentemperatur (dadurch Strahlungswärme) |
| Werkstoff | Wärmeeindringung J/(s^0,5m²K) |
? mal größer als beim Holz |
| Holz | 500 | |
| HLZ Steine | 1000 | 2 |
| Beton | 2400 | 5 |
| Kork | 240 | 0,5 |
| Styropor | 45 | 0,1 |
Zur Beurteilung des Verhaltens von Stoffen bei kurzzeitigen Wärmeübertragungsvorgängen (z.B. berühren mit den Händen) dient der Wärmeeindringungskoeffizient. Hier gilt je kleiner je besser. Und Sie wissen auch welche wichtige Bedeutung dieser Eigenschaft zu kommt. Jeder spricht vom warmen Holzhaus und den kalten Mauern oder Betonwänden. Hier finden Sie die Erklärung. Holz liegt hier 5 mal besser als Beton. Aus der Tabelle können Sie auch erkennen warum Kork so beliebt geworden ist. Dummerweise werden die Korkböden meist versiegelt. Dann gelten natürlich die Werte der Vereitelung und nicht mehr die hervorragenden Stoffwerte von Kork.
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