Blockhaus: Die Vorteile
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Wienhold Blockhaus Info:
Die Vorteile eines Blockhauses

Wohnen und Leben in bester Tradition

Vieles, was heute für uns zukunftsweisend ist, hat schon eine lange Tradition. Auch der Blockhausbau stützt sich auf viele Jahrhunderte alte Erfahrungen.

Der steigende Trend, bewusst zu leben und umweltgerecht zu bauen, hat uns gelehrt, diese Erfahrungen in einem modernen Leben umzusetzen. Heute sprechen wir von Know-how und unsere Holz-Block-Bauten sprechen auf der ganzen Welt für sich:

Blockbohlen sind das natürlichste Baumaterial

Wir verwenden bei unserer Produktion ausschließlich engporiges, langsam gewachsenes finnisches Kiefernholz. Die dadurch entstehenden Blockbohlen sind sehr hart und wetterbeständig. Die aus diesem kerngetrennten Rohstoff hergestellten, verzahnten Vierkantbohlen verziehen und reißen sehr wenig. Dieses Holz ist daher und aus vielen anderen Gründen ein ausgezeichnetes Baumaterial. Es vereinigt in sich Umweltfreundlichkeit, überragende technische Eigenschaften und die bestmögliche Haltbarkeit.

Haltbarkeit

Finnland kann auf eine lange Geschichte des Blockhausbaus zurückblicken. Aus finischer Kiefer werden Blockhäuser gebaut, die in den harten Klimaverhältnissen des Nordens mehrere Jahrhunderte lang halten und von Jahr zu Jahr schöner werden. Das älteste, noch bestehende finnische Blockhaus stammt aus dem 16.Jahrhundert. Es ist aus Balken mit Kreuzblockverbindungen. Diese traditionelle Konstruktion behauptet sich immer noch, besseres gibt es einfach nicht.

modernste Fertigungstechnik

Die moderne, industriell hergestellte Blockkonstruktion basiert auf der gleichen Grundlösung. Die Entwicklung hat es mit sich gebracht, dass das Blockhaus heute nicht nur länger hält, sondern auch energiesparend, warm und praktisch ist.

Dieses Wissen fähiger Bauleute vergangener Zeiten vereint mit modernster Planungs- und Fertigungsmethoden (CADCAM) garantiert die Kontinuität dieser Tradition zu vernünftigen Preisen..

 Umweltfreundlich und gesund

Holz ist weiterhin das umweltfreundlichste Baumaterial, da es ein regenerativer Rohstoff ist. Die Veredlung vom Rohholz zum Balken verbraucht bei weitem nicht so viel Energie wie zum Beispiel für die Veredlung oder Herstellung anderer Baumaterialien benötigt wird. Sogar die bei der Veredlung entstehenden Holzreste können der Energiegewinnung zugeführt oder als Rohstoff für die Industrie verwendet werden.

Der Rohstoff für unsere Häuser ist jahrhundertelang in der kargen, sauberen Natur Lapplands herangewachsen. Die herrlichen Kiefernwälder sind mit die wertvollsten erneuerbaren Naturrohstoffen Finnlands und werden daher mit besonderer Sorgfalt gepflegt. Jeder zu fällende Baum wird einzeln ausgewählt und im Sägewerk genau dem richtigen Verwendungszweck zugeführt. Nur die besten Balken werden für unsere Blockhäuser ausgewählt.

Was noch verwunderlich ist, je mehr Bäume in Finnland gefällt werden, desto größer wird der Wald. Pro gefällter Baum müssen nach finnischem Forstgesetz zwei neue Bäume gepflanzt werden. Auch verbessert die Durchforstung der Wälder verbessert das Wachstum der im Wald zurückbleibenden Bäume.

Energieersparnis und Raumklima

Ein Blockhaus vermittelt im Winter behagliche Wärme und im Sommer erfrischende Kühle. Massives Holz ist atmungsaktiv selbst nach wochenlanger Abwesenheit erwartet einen der angenehme Duft nach frischem Holz - als hätte man die Natur im eigenem Wohnzimmer. Im Blockhaus fühlt man sich einfach wohl.

Die hervorragenden Wärmeeigenschaften von Holz halten die Heizkosten gering und gewährleisten Winter wie Sommer ein angenehmes Raumklima. Der mittlere K-Wert des gesamten Hauses beträgt je nach Ausführung weit unter 0,3, daher werden viele unsere Blockhäuser als Niedrig-Energie-Häuser ausgeführt.

Schallschutz

Holz hat eine hervorragende schalldämmende Wirkung. In einem neuen noch unbewohnten Blockhaus werden Sie z. B. nie den sonst typischen Hall bei leeren Räumen hören, da die Holzwand den Schall absorbiert (schluckt) und nicht wie im Steinhaus in den Raum zurück wirft. 

 

Ein Blockhaus hat durch die Gesamtkonstruktion und die Blockaußenwand vor allem wohnklimatisch äußerst günstige Vorteile:

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Wärmedämmung:

Werkstoff Wärmeleitfähigkeit

W/mK

? mal größer als beim Holz
Holz 0,13  
HLZ Steine 0,56 4,3
Kalksandstein 0,8 6,15
Klinker 0,96 7,4
Beton 2,1 16
Eisen 71 546
Styropor 0,04 0,3

Wie Sie der Tabelle entnehmen können hat eine 50 mm dicke Holzblockwand die gleiche Wärmeleitung wie eine 300 mm (6x dickere) Kalksandsteinwand! Natürlich wird niemand ein 50 mm Brett als Außenwandblockbohle bezeichnen. Holzhäuser besitzen daher schon von Natur aus eine wesentlich bessere Wärmeisolierung als konventionelle Bauten.

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Anheizdauer ca. 1 Std.          (Bei Betonfertigbauten ca. 6 -12 Std.)

Im Winter wird es in einem Holzhaus innerhalb kürzester Zeit mollig warm. Warum? Der hohe Wärmeleitwiderstand verhindert das sich die Wände schnell aufheizen und ermöglicht so die vorrangige Erwärmung des Innenraums.

Der gleiche Effekt schützt natürlich im Sommer vor der Hitze. Die Wärme bleibt draußen und der Innenraum bleibt kühl. In der Nacht durch Lüften aufgenommene Kälte wird sogar durch die hohe Speicherfähigkeit des Holzes in den Balken gespeichert und am Tag langsam an den Innenraum abgegeben.

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Auskühlzeit ca. 24 Std.          (günstige Wärmespeicherung).

Werkstoff Wärmespeicherfähigkeit

J/kgK

? mal größer als beim Holz
Holz 2100  
HLZ Steine 1000 0,5
Wasser 4200 2
Beton 1000 0,5
Eisen 800 0,4
Styropor 1500 0,7

Aus der Tabelle oben können Sie entnehmen das Holz doppelt soviel Wärme in seinem inneren speichern kann wie Beton oder Mauerwerk. Erstaunlich die Ähnlichkeit von Eisen und Mauerwerk.

Die im Inneren eines Werkstoffes gespeicherte Wärme wird beim Abkühlen der Umgebung an diese abgegeben. Die Geschwindigkeit dieser Wärmeabgabe hängt natürlich von der Wärmeleitfähigkeit ab.  Die hohe Speicherfähigkeit in Kombination mit der geringen Wärmeleitfähigkeit macht die Blockhauswände zu idealen Wärmespeichern.

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Diffusionsoffen (Kein Kondenswasserstau)

Einer der ganz wesentlichen Unterschiede eines Blockhauses zu konventioneller oder schlimmer noch Fertigbauweise ist die diffusionsoffene Bauweise.

Im modernen Wohnungsbau entstehen durch Feuchtigkeit in der Wand erhebliche Bauschäden. Als Gegenmaßnahme wird regelmäßiges gründliches Lüften empfohlen.

Wie kommt's?

Durch die starke Isolierung der Wände und der damit verbundenen wesentlich besseren Abdichtung des ganzen Hauses wird jeder Luftaustausch durch die Wände verhindert. Die Wände können daher einmal aufgenommene Feuchte nicht mehr austrocknen. Als einzige mögliche Maßnahme wird die Wand daher heutzutage auf der Innenseite mit einer Dampfsperre hermetisch verschlossen. Natürlich sollten Sie beim Aufhängen von Bildern vermeiden die Dampfsperre zu verletzen, da jetzt eingedrungene Feuchtigkeit garantiert nicht mehr austrocknen kann.

Um nun sicherzustellen das im Haus noch ein einigermaßen erträgliches Klima herrscht wird jetzt eine kontrollierte Lüftung eingebaut. Leise brummende Ventilatoren begleiten Sie durch Ihr neues Haus. Die Fenster sind verriegelt. Ach wie wird das schön. Selbstverständlich wird die Hausfrau die Lüftungskanäle auch regelmäßig gründlich wischen. Das geht ja sehr gut. Nur wenige sind länger als 5m und haben einen größeren Durchmesser als 15 cm. Die notwendigen Filteranlagen werden Sie sicher auch regelmäßig warten. So ist dann sichergestellt das in 10 Jahren, wenn der erste Ventilator bereits den zweiten Lagerschaden hatte (Schmutz im Gehäuse) durch Ihre neuen Filter und sauberen Kanäle nur bakteriologisch einwandfrei Luft strömen wird.

Utopie? Nein. Mit dem Argument Wärmerückgewinnung aus der verbrauchten Raumluft bietet heute nahezu jeder Fertighauslieferant seine Modelle entsprechend ausgerüstet an. Die Wärmeverluste durch Lüftung machen bei einem modernen Haus mehr als 30% aus. Daher ist die Frage nach der Wärmerückgewinnung sicher richtig. Aber ich habe 2 Jahre meines Lebens die Klimaanlagen in einer großen Fabrik gewartet. Sie können sich nicht vorstellen was für ein Dreck in diesen Anlagen entstanden ist.

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Hygroskopizität                     (gleichmäßig hohe Luftfeuchtigkeit)

Die Hygroskopizität bezeichnet die Eigenschaft von Holz Feuchtigkeit von der Umgebung aufzunehmen und an diese abzugeben.

Im Gegensatz zu Mauerwerk speichert Holz wie ein Schwamm in seinen Poren große Mengen von Wasser. Dies ist für das Raumklima eine wesentlicher Vorteil, da das Holz bei trockenem Raumklima diese Feuchtigkeit wieder an die Umgebung abgibt. Die Holzwände wirken also als natürlicher Regulator der Luftfeuchte. Sie wissen selbst wie unangenehm sich trockene Luft auf die Atemwege auswirkt.

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Sorption                                 (Bindung von Schadstoffen der Luft)

Wie z. B. Schafwolle Formaldehyde aus der Luft filtern kann, so sammelt auch die Blockbohlenwand Schadstoffe aus der Luft und bindet diese. Die genaue Wirkungsweise ist noch nicht abschließend erforscht. Diese Wirkung der Blockbohlenwände ist allerdings unbestritten.

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Geruch                                    (angenehmer Holzgeruch)

Hier erübrigt sich jeder Kommentar.

bulletHohe Oberflächentemperatur (dadurch Strahlungswärme)

 

Werkstoff Wärmeeindringung

J/(s^0,5m²K)

? mal größer als beim Holz
Holz 500  
HLZ Steine 1000 2
Beton 2400 5
Kork 240 0,5
Styropor 45 0,1

Zur Beurteilung des Verhaltens von Stoffen bei kurzzeitigen Wärmeübertragungsvorgängen (z.B. berühren mit den Händen) dient der Wärmeeindringungskoeffizient. Hier gilt je kleiner je besser. Und Sie wissen auch welche wichtige Bedeutung dieser Eigenschaft zu kommt. Jeder spricht vom warmen Holzhaus und den kalten Mauern oder Betonwänden. Hier finden Sie die Erklärung. Holz liegt hier 5 mal besser als Beton. Aus der Tabelle können Sie auch erkennen warum Kork so beliebt geworden ist. Dummerweise werden die Korkböden meist versiegelt. Dann gelten natürlich die Werte der Vereitelung und nicht mehr die hervorragenden Stoffwerte von Kork.

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