Blockhaus: Bauarten
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Wienhold Blockhaus Info:
Wienhold Holzhaus: Bauarten von Blockhäusern

Im Gegensatz zur Jagdhütte oder zum Wild-Westhaus werden an das moderne Wohnblockhaus beondere Anforderungen gestellt. Das gilt besonders für:

bulletLuftdichtigkeit
bulletWärmeschutz
bulletFeuchteschutz
bulletBrandschutz
bulletLebensdauer
bulletNähe zur Natur
bulletVermeidung von Wohngiften
bulletÖkologie
bulletSetzungsfreiheit

Heute werden zur Erreichung dieser und anderer Ziele die verschiedensten Bauweisen angeboten denen im wesentlichen der dreischalige Aufbau gemeinsam ist. Eine Außenschale aus Holz, eine Mittelschalung aus Isolierung und eine Innenschalung aus Holz oder anderen Materialien.

Die gängige ursprüngliche einschalige Bauweise mit entsprechend dicken Blockbohlen erfüllt die heute für Wohnhäuser geltenden gesetzlichen Vorschriften hinsichtlich des Wärmeschutzes mehrheitlich nicht mehr, da diese einen k-Wert von maximal 0,5 W/m²K vorschreibt und dazu ein ca. 220 mm dicker Balken notwendig wäre. Derart dicke Balken sind nahezu unbezahlbar und technisch auf Grund der Rissbildung problematisch. Weiterhin ist auch bei noch so aufwendigen Trocknungsverfahren nicht in jedem Fall eine Austrocknung bis in den Kern des Balken gewährleistet. Daher entstehen möglicherweise Bauschäden durch Holzschädlinge die bei restlos durch getrockneten Balken ausgeschlossen sind. Für einschalige Blockhäuser werden daher heute mehrheitlich kerngetrennte und mehrfach verleimte Balken verwendet. Durch zusätzliche Isolierung an anderer Stelle (Dach, Fenster, Boden) können diese Häuser dann trotzdem die Wärmeschutzvorschriften erfüllen. 

Zusätzlich besteht bei den geschichteten Bockbohlen ein Luftdichtigkeitsproblem durch die vielen unvermeidlichen Fugen. Dies wird aber erst in naher Zukunft durch die nächste Wärmeschutzverordnung bewertet. Dort wird dann eine Dichtigkeitsprüfung vorgeschrieben sein, da mit dem heute erreichten Stand beim Wandaufbau durch Isolierungen keine wesentliche Energieeinsparung mehr erreicht werden kann. Dem Problem der Fugen begegnet man durch neue quellende Fugendichtbänder die auch bei Sackung und Setzung des Hauses die Fugen dich geschlossen halten.

Bei modernen Blockhäusern werden ca. 30% der Energie für die Warmwassererzeugung, 30% für Lüftungsverluste und 30% für Wärmeverlust an die Umgebung aufgewendet. So erklärt sich auch warum große Mengen zusätzlicher Isolierung vergleichsweise wenig Erfolg zeigen. Eine Solaranlage spart ca. 50% der Energie zur Warmwassererzeugung (15% des Gesamtverbrauchs) eine kontrollierte Lüftung kann die Lüftungswärmeverluste um 50-80 % vermindern (ca. 20% des Gesamtverbrauchs).

Aber was für ein Verlust an Wohnqualität wenn Sie auf Grund der kontrollierten Lüftung die Fenster nicht mehr öffnen können. Ganz zu schweigen von den durch die Luftumwälzung entstehenden Hygieneproblemen. Wer glaubt das eine Heimklimaanlage auch nur annähernd die Wartung und Pflege eine Klimaanlage in öffentlichen Gebäuden erhält wird wohl bald krank werden.  

 

Wienhold Holzhaus stellt vor:  Bauarten

Ständerbauweisen: hier dient eine Konstruktion aus senkrechten Balken (Ständern) als  statisches Element zum Lastabtrag.

Typische Vertreter:

bulletnahezu alle Fertighäuser
bulletFachwerkhäuser (wobei hier zusätzlich auch Diagonale Streben eingefügt werden)
bulletSkelettbauweise (das sind die Häuser mit wenigen Streben und riesigen Glasscheiben)
bulletIndustriehallen (zwar meist aus Stahl aber ansonsten identisch)
bulletHochhäuser
bulletHolzschuppen, Scheunen

Blockbauweise: hier dienen die Blockbohlen als statisches Element über das die Lasten abgetragen werden.

Typische Vertreter:

bulletBlockhaus
bullet(Steinhaus) mit dem Blockhaus gemeinsam hat das Steinhaus die waagrechte Schichtung des Baumaterials mit den entsprechenden Fugen

Wie sie sehen lassen sich für jede Bauweise unzählige Beispiele finden. Jede Bauweise hat systemspezifische Vor- und Nachteile.

 

 

Wienhold Holzhaus stellt vor: Das im inneren setzungsfreie Blockhaus

Als perfekte Symbiose von Block- und Ständerbauweise werden die Vorteile beider Bauweisen in einem Blockhaus vereint.

Durch die Ständerbauweise:

bulletSetzungsfreiheit, da sich nur wenige Fugen zwischen den Stützen und Trägern sind. und   nur an Fugen Setzungen entstehen. Oder haben Sie schon von Setzungen bei Fertighäusern gehört?
bulletEinfache Isolation, da zwischen den Ständern einfach eine ca. 120 mm starke Isolationsschicht eingebaut werden kann. Dadurch lassen sich leicht U-Werte  im Bereich um 0,2 W/m²K erreichen.
bulletEinfacher Einbau der Haustechnik, da die notwendigen Kabel und Rohre in der Ständerwand verlegt werden. Sie sparen gegenüber den Schlitzen im Mauerwerk ca. 75% der Arbeitszeit ein. (Bei unserem Musterhaus im Keller waren 2 Elektriker 8 Tage beschäftigt. Die komplette Installation im EG war in 2 Tagen abgeschlossen.
bulletBeliebige Innenwandverkleidung, da die Setzungsfreiheit auch den Einbau von Gipskarton-  oder Fermacellplatten ermöglicht. Diese können dann gefliest, verputzt oder tapeziert werden.
bulletWeniger Bewegung, da Holz sich bei Änderung der Holzfeuchte in Richtung der Faser wesentlich weniger ausdehnt oder schrumpft als quer zur Faser (Feuchteänderungen im Holz sind eine natürliche Folge der im Laufe der Jahreszeiten wechselten Holzfeuchte)

Durch die Blockbauweise:

bulletEinzigartige Wohnqualität, da sich durch die dicken Blockbohlen das holzhaustypische gesunde Wohnraumklima ausbildet.
bulletEinmaliger Witterungschutz durch die massiven, getrockneten Blockbohlen
bulletMassive, stabile Bauweise die auch das Gefühl von Stabilität vermittelt. Ganz anders wie bei den typischen Leichtbauwänden des modernen Fertighauses.

Durch die Holzbauweise:

bulletGesundheit, durch die natürliche Bauweise
bulletEnergieeinsparung, durch die von Stein stark unterschiedlichen wärmetechnischen Eigenschaften vermittelt ein holzverkleideter Raum bereits bei einer um bis zu 4° niedrigeren Temperatur die gleiche Wohlfühltemperatur wie bei konventionellem Wandaufbau. (Einsparung pro °C ca. 6% der Heizenergie)
bulletExklusivität, oder wenn kennen einen Sie der auch ein Blockhaus hat

Und wie funktioniert das Ganze? Ganz einfach und daher auch wirklich praxistauglich. Die Blockbohlen werden mittels Rutschleisten flexibel mit dem Ständerwerk verbunden. Die zu erwartenden Setzungen von bis zu 6 cm pro Stockwerk können so ganz einfach aufgenommen werden. Der Spalt der dann oben zum Dach entsteht wird durch entsprechen flexibel angebrachte Leisten kompensiert.

 

Sie wollen mehr wissen? Besuchen Sie doch:

Die Sammlung von Vorteile von Holzhäusern

Häufig geäußerte Vorurteile gegen Blockhäuser

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Dipl Ing (FH) Bernhard Wienhold
Wörtelweg 14
D-77963 Schwanau-Nonnenweier

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