Blockhaus: Die Vorurteile
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Wienhold Blockhaus Info: Vorurteile gegen Blockhäuser aus Finnland

Ein Blockhaus ist teurer als ein Massiv-Haus:

Das das nicht so sein muss werden wir Ihnen beweisen. Wir werden Ihnen auch Aufzeigen wie sie durch die richtige Planung und Vertragsgestaltung am Tag der Unterschrift bereits 90% der Kosten fixieren können und so vor Überraschungen sicher sind.

Festpreise bei Vertragsabschluß, kurze Bauzeit und die Möglichkeit durch sinnvolle Eigenleistungen die Kosten weiter zu reduzieren tun das Übrige dazu ein Blockhaus auch für sparsame Bauherren finanzierbar zu machen.

Ein Blockhaus muss häufig gestrichen werden:

Farbe ist nicht notwendig, da Ihr Blockhaus entsprechend den Regeln des konstruktiven Holzschutzes gebaut wird. Natürlich werden auch Sie überlegen ob Sie Ihrem Haus eine Farbe geben wollen und sei es nur weil Sie die sonst eintretende Schwarzfärbung vermeiden wollen. Diese dunkle Schicht schützt das Holz und ist daher kein Nachteil. Nur optisch mag Sie nicht der Hit sein.

Heute sind die verschiedensten Naturprodukte erhältlich mit den Sie Ihrem Haus eine Farbe und einen Schutz vor der die Schwarzfärbung verursachende UV Strahlung geben können. Wir verwenden in der Regel ein mit Eisenpigmenten angereichertes Öl. Das Öl dringt in das Holz ein und die Pigmente bilden dann der Oberfläche die gewünschte Schutzschicht ohne die feine Maserung des Holzes zu überdecken. Der Hersteller gibt eine Haltbarkeit von bis zu 10 Jahren an. Der Unterschied zum Steinhaus ist also minimal.

Ein Blockhaus wird von Holzschädlingen befallen:

Durch das Trocknen der Baumstämme auf den Lagerplätzen und später in der Trockenkammer werden die Balken auf eine Restfeuchte unter 18% getrocknet. Durch die Trocknung wird das Eiweiß im Holz zerstört und den Holzschädlingen die Nahrungsgrundlage entzogen.

Ein Blockhaus setzt, verzieht und verwirft sich:

richtig, wenn man alles falsch macht wir es wohl so sein. Holz ist ein Naturstoff der auch nach dem Fällen des Baumes noch weiter lebt.

Das  richtige Holz (finnische Lapplandkiefer, im Winter gefällt, schonend bis in den Kern getrocknet, vor der Verarbeitung nach strengen Qualitätsrichtlinien ausgesucht bildet die Basis für ein langlebiges Holzhaus. So ausgewähltes und bearbeitetes Holz ist weitgehend frei von Inneren Spannungen die später dann die Risse und Verwerfungen bilden.

Durch die Kombination von Holz- und Ständerbauweise bei der die Blockbohlenaußenwand flexibel am tragenden Ständerwerk befestigt ist, lassen sich Setzungen im Innenraum vollständig verhindern.

Ein Blockhaus darf nicht überall gebaut werden:

Richtig, auch für Blockhäuser gelten die Vorschriften des Bebauungsplans und der Landesbauordnung. Aber gerade deswegen steht dem Bau eines Blockhauses in einem normalen Baugebiet nichts entgegen. Oftmals ist es sogar wesentlich kostengünstiger ein individuell geplantes Holzhaus entsprechend den Bauvorschriften zu bauen als ein Fertighaus an die speziellen örtlichen Anforderungen anzupassen.

Eine Blockhaus Feuerversicherung ist teuer:

Ihr Haus wird der Bauartklasse 3 angehören. Die jährlichen Mehrkosten betragen ca. 200 DM. Das ist weniger als der Unterschied zwischen den durchschnittlichen und den billigsten Versicherungsanbietern.

Das kann wirklich kein Argument gegen ein Holzhaus sein. Aber Vorsicht mit alternativen Dacheindeckungen. Sollten Ihre Dacheindeckung nicht zu der Gruppe "hart" gehören wird es richtig teuer.

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hart: Ziegel, Schiefer, Beton, Bitumen

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weich: Stroh, Ried, Schilf ... 

Ein Blockhaus hat eine geringere Lebensdauer:

Mittelalterliche deutsche Fachwerkhäuser gibt es genügend. Blockhäuser in den Alpen und in Mittel- und Nordeuropa sind bis zu 500 Jahre alt und noch voll funktionstüchtig.

Ein Blockhaus hat schlechte Schallschutzwerte:

Holz gilt allgemein als hervorragender Schalldämmer. Außengeräusche wie Verkehrslärm werden daher wesentlich besser gedämpft als bei Massivbauten. Problematisch ist lediglich die Körperschallübertragung innerhalb des Hauses.

Ohne besondere Maßnahmen können die einschlägigen Normen für Ein- und Zweifamilienhäuser eingehalten werden. Trotz Einhaltung dieser Normen ist die Körperschallübertragung durch die geringere Masse des Holzes stärker als bei einem richtig gebauten neuen Massivhaus.

Ein Blockhaus ist kein Niedrig-Energie-Haus:

Wie Sie bereits im Kapitel Vorteile eines Holzhauses lesen konnten besitzt Holz von allen bekannten Wandbaustoffen die mit Abstand besten wärmetechnischen Eigenschaften. In Folge dessen können Niedrigenergiehausstandards mit im Vergleich zu konventionellem Bauen wesentliche geringerem Aufwand erreicht werden. Auch Passivhäuser sind kein Problem.

Ein Blockhaus ist im Innenraum dunkel:

Holz dunkelt nach. Das ist eine Tatsache. Große Fenster sorgen für helle, lichtdurchflutete Räume auch wenn das Holz nach vielen Jahren deutlich dunkler geworden ist.

Sie wollen mehr wissen? Besuchen Sie doch:

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